Spiekerooger Segelclub SSC

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Regatta 2010

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Regattastart in dichtem Nebel

Quelle: Anzeiger für Harlingerland, Rubrik: Sport, Ausgabe vom 25.05.2010


53. Seestern-Regatta vor der Insel Spiekeroog / 85. Anmeldung


Spiekeroog/ - Pünktlich zum Start der 53. Seestern-Gedächtnis-Regatta am Pfingstsonntag zog im Wattenmeer zwischen der Nordseeinsel Spiekeroog und dem Festland dichter Seenebel auf und hüllte die teilnehmenden Segler in ein gespenstisches Licht. Um 12.30 Uhr bei Niedrigwasser und westlichem Wind der Stärke 3-4 Baufort wurde die erste Startgruppe auf die 18,5 Seemeilen lange Regatta-Strecke geschickt.„Wir haben noch über einen Abbruch der Regatta nachgedacht, haben dann aber doch das Startsignal gegeben, da abzusehen war, dass sich der Nebel schnell wieder verziehen würde.“, berichtet Claas Warenski von der Regattaleitung.

 

Das Organisationsteam um SSC-Vorsitzenden Dirk Schulz an Bord des Startschiffes „Marianne-Johanne“ sollte Recht behalten. Bereits kurz nach dem Start verzog sich der Nebel und der Spiekerooger Segelclub bot den Teilnehmern eine Bilderbuch-Regatta. Insgesamt lagen dem Segelclub der grünen Nordseeinsel 85 Anmeldungen vor. Acht Plattbodenschiffe und alle anderen reviergängigen Boote, von der kleinen Jolle, den Kielschiffe und Wattenkreuzern bis zu den Mehrrumpfbooten, waren am Start.Die Regattastrecke führt die Segler zunächst von der Startlinie in Höhe der Fahrwassertonne OB 11 in Richtung Neuharlingersiel bis zur Tonne OB 15. Nach Umrundung dieser Fahrwassermarkierung wurde bis zum Ostende Langeoogs gesegelt und von dort wieder zurück zur Startlinie. Der gesamte Kurs musste zweimal umsegelt werden. Die schnellen Strandcatamarane mussten den Kurs sogar dreifach umsegeln, um in die Wertung zu kommen. Nach der Wettfahrt konnte Regattaleiter Claas Warenski berichten, dass alle Teilnehmer wieder sicher im Hafen angekommen seien: „Es hat sich keiner verfahren“, so Warenski. Für die Sicherheit während der Regatta im Wattenmeer sorgten ein Begleitboot der DLRG Ortsgruppe Esens, das Neuharlingersieler Rettungsboot der DGzRS und zahlreiche Begleitboote an den Wendepunkten.Den besten Start von allen erwischte die „Doris von Ochtum“, eine traditionsreiche Tjalk vom SK Leer mit Bootsführer Ole Pfeiler. Weitere Startpreise gingen an die Jolle „Hafke“, dem Kielschwerter „Ebby“, dem Jollenkreuzer „Hanneken Hullmann“, sowie dem Strandcatamaran „XOZ“, der auch zugleich die Wertung für das schnellste Mehrrumpfboot für sich entscheiden konnte. Der Pokal für den schnellsten Einrümpfer ging an Andreas Vogt vom SLRV mit der Jolle „Arschkarte“, der bereits nach weniger als zwei Stunden das Rennen knapp vor der „Contessa“ von der Segelkameradschaft Wappen von Bremen (SKWB) beendete. Für den gastgebenden Segelclub waren die Besatzungen der Jollenkreuzer „Klappstool“ und „Boreas“ in ihren Klassen erfolgreich.